7. Norddeutsches Filmfest
Vom 12.03.2026 bis zum 15.03.2026
In Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Kino e.V. laden wir in diesem Jahr bereits zum 7. Mal zum NORDDEUTSCHEN FILMFEST ein. Gemeinsam haben wieder Filme ausgesucht, die in Norddeutschland gedreht wurden, typisch norddeutsche Geschichten von echten Typen erzählen oder Bilder aus der Region auf die große Leinwand bringen. Dazu haben Filmschaffende, Regisseurinnen und Protagonisten ihr Kommen zugesagt, um mit unserem Publikum ins Gespräch zu kommen. Wenn bei uns also der rote Teppich wieder ausgerollt wird, freuen Sie sich auf Spielfilme und Dokumentationen, die wir in diesem Jahr ausgewählt haben - und wir freuen uns auf Sie!
Unser Programm im Einzelnen:
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Do., 12. März, ab 19:30 Uhr - Eröffnungsvorstellung
Kein schöner Tod II
Unser Stapelholmer Dor rimi »Kein schöner Tod II« erzählt mit viel augenzwinkerndem, typisch norddeutschem Humor eine spannende, zeitgemäße Geschichte. Idyllische Landschaftsaufnahmen, zwei- und vierbeinige Stapelholmer Originale, spontan improvisierte, spritzige Dialoge und gruselige Krimidetails sorgen mühelos für beste Unterhaltung in Spielfi lmlänge. Weit über hundert Menschen haben dieses besondere Filmprojekt mitgetragen.
In Anwesenheit von Teammitgliedern -
Fr., 13. März, 16:30 Uhr
Rote Sterne überm Feld
Nach ihrer Rückkehr in ihr kleines ostdeutsches Dorf entdeckt die Aktivistin Tine eine alte Leiche im örtlichen Moor. Daraufhin macht sie sich auf, sowohl die verborgene Vergangenheit der Gemeinde als auch die Geheimnisse ihrer Familie aufzudecken. Hat die Leiche etwas mit den Nazis oder Terroristen zu tun?Als Tine mit einer Gruppe junger Leute beschließt, einen Kurzfilm zu drehen, kommt sie der Wahrheit näher.
Preis der deutschen Filmkritik 2025! -
Fr., 13. März, 19:30 Uhr
Smalltwon Girl
Nore und Jonna besuchten dieselbe Schule, wo Jonna das Mädchen insgeheim bewunderte, sie aber zugleich
grausam mobbte. Erst mit Anfang 20 begegnen sie sich erneut und versuchen mühsam ihr langes Schweigen zu brechen und finden in intensiven Gesprächen zueinander. Aus der schmerzhaften Vergangenheit erwächst eine tiefe, ehrliche Freundschaft, die beiden Halt gibt.
Regisseurin Hille Norden aus Kiel wird zum Filmgespräch anwesend sein! -
Sa., 14. März, 14:00 Uhr
Amrum
Gegen Kriegsende kämpft der zwöl ährige Nanning auf Amrum ums Überleben. Nach der Ausbombung in Hamburg und der Gefangenschaft seines Nazi-Vaters ist er auf sich allein gestellt. Der Suizid Hitlers stürzt seine fanatischeMutter in tiefe Depressionen. Nanning muss die Versorgung übernehmen, doch in der Mangelwirtschaft der Nachkriegszeit stößt er auf Ablehnung: Die Inselbewohner strafen ihn für die Gesinnung seiner Eltern ab.
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Sa., 14. März, 17:00 Uhr
YUNAN
Munir reist auf die Hallig Langeneß, um eine lebensverändernde Entscheidung zu überdenken. In der Isolation begleiten ihn die Gedanken an eine rätselhafte Parabel seiner Mutter. In der Stille begegnet er der geheimnisvollen Valeska(Hanna Schygulla) und ihrem Sohn Karl. Trotz anfänglicher Distanz überwinden sie ihr Misstrauen. Munirs schwere Last beginnt zu weichen, und sein verlorener Lebenswille erwacht allmählich neu.
Wettbewerbsbeitrag der Berlinale 2025! -
Sa., 14. März, 19:30 Uhr
Bubbles
Ein Wochenende am Wattenmeer wird für Fiete zur emotionalen Zerreißprobe, als er mit seiner Freundin Amiri auf seinen ehemaligen besten Freund Luca trifft, der mittlerweile in einer komplett anderen »Bubble« lebt. Dieser konfrontiert ihn mit einer Schuld aus der Vergangenheit, die Fiete lieber verborgen hätte. Als die gespaltene Urlaubsgemeinschaft unter Druck gerät und die »Bubbles« aufeinander prallen, gerät die Situation außer Kontrolle. -
So. 15. März, 11:00 Uhr
Sylt Mythos im Meer
Aus privaten Archiven wurden wertvolle Schätze gehoben: Nie zuvor gezeigte Aufnahmen dokumentieren Sylt als Ort voller Mythen. Aus über 300 Filmrollen von 1928 bis in die 1990er Jahre entstand »Mythos im Meer«. Der Film ist eine Zeitreise auf 8mm und 16mm, die zeigt, wie die Insel einst war. Er mahnt zugleich: Sowohl die Insel als auch die privaten Schmalfilme drohen zu verschwinden.
Im Anschluss Filmgespräch mit Regisseur Claus Oppermann! -
So. 15. März, 14:00 Uhr
Hände weg von Mississippi
Als eine 10-Jährige vom Tod des Nachbarn ihrer Oma erfährt, setzt sie sichin den Kopf, sein Pferd vor dem Schlachthof zu retten. Kurzentschlossen und tatkräftig unterstützt von Emma und Tierarzt Knapps kauft Dolly dem Alligator die Stute ab und schenkt sie ihrer Enkelin. Emma kann ihr Glück kaum fassen: ein echtes Pferd! Für sie allein! Dass Missi, wie sie Mississippi nennt, sich auch von ihr nicht reiten lässt, hält Emma zunächst für ein Problem, das sich schon lösen lässt. -
So. 15. März, 17:00 Uhr
Zwischen Nord- und Ostsee- eine Tierwelt voller Geheimnisse
Was verbindet die tauchende Wasserspitzmaus an der Schwentine mit dem röhrenden Hirsch im Segeberger Forst? Was den winzigen Halligflieder-Spitzmausrüssler auf Nordstrandischmoor mit kämpfenden Maulwürfen im heimischen Garten? Oder den Wolf mit dem Kranich im Wilden Moor? Alle sind sie Teil der geheimnisvollen Tierwelt zwischen Nord- und Ostsee, die Schleswig-Holstein so einzigartig macht.
Im Anschluss Filmgespräch mit Regisseur Joachim Hinz!