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Schauburg Filmtheater

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Do
16.11.
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18.11.
So
19.11.
17:00
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22.11.
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In den Jahren 1941/42 malte der Autor und Maler Bruno Schulz um sein Leben. Während die meisten seiner jüdischen Mitbewohner der damals polnischen, heute in der Ukraine gelegenen Stadt Drohobycz von den NS-Besatzern ins Vernichtungslager deportiert worden waren, wurde Schulz von dem örtlichen SS-Führer Felix Landau mit der Aufgabe betraut, das Kinderzimmer in der von ihm okkupierten Villa mit Wandmalereien zu „verschönern“. So machte sich der damals bereits renommierte jüdische Künstler ans Werk – im Bewusstsein, dass sein Leben wohl so lange nicht gefährdet sei, wie er an den Fresken arbeitete. Doch sein Kalkül ging nicht auf. Im November 1942 wurde Schulz im Zuge der Rivalität zwischen Landau und einem anderen SS-Führer erschossen. 1992 las der deutsche Schriftsteller Christian Geissler in einem Ausstellungskatalog erstmals von Bildern von Schulz, die „unter ungewöhnlichen Umständen“ seinerzeit in Drohobycz entstanden und seitdem verschollen waren. Neun Jahre später machte sich Geissler zusammen mit seinem Sohn, dem Dokumentarfilmer Benjamin Geissler, auf den Weg nach Drohobycz, um nach den Bildern zu suchen, bei denen es sich – so viel hatte seine Recherche inzwischen ergeben – um eben jene Wandmalereien handeln musste.

Länge
106 min
FSK
12
Überlänge
nein
Originaltitel
Bilder finden - Bruno Schulz, Dichter und Maler
Originalsprache
de

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